Magdalena Schachtl, Optikermeisterin

Oktober – April 2018

mit Dr. Youfegan am Voltasee

Hier der Bericht ueber meine Arbeit im 7-monatigen (bisher knapp 5 Monate absolviert) Einsatz als Optikerin in der MMCH Augenklinik. Vieles des unten Angefuehrten sind Dinge, die meiner Meinung nach verbesserungswuerdig sind. Ich hoffe, dass das dem Ganzen nicht einen negativen Grundton gibt. Ich persoenlich habe hier eine grossartige Zeit mit einem grossartigen Team. Dieses Team arbeitet auf eine aufopferungsvolle und im Umgang miteinander und mit den PatientInnen herzerwaermende Art, die ich nur zutiefst bewundern kann. Man spuert hier auch taeglich die aufrichtige Dankbarkeit fuer die tatkraeftige Hilfe aus Deutschland. Sei es fuer die Bereitstellung von Maschinen und Finanzmitteln, die engagierte Koordination von Deutschland aus, sei es fuer Schulungen oder die Einsaetze von Freiwilligen vor Ort.

Kpando ist ausserdem eine unglaublich sympathische kleine Stadt, in der ich mich so wohl fuehle, dass ich sie als mein zweites Zuhause empfinde.

Vorab moechte ich feststellen, dass ich von Anfang an nicht mit der Einstellung hierher gekommen bin, dem Team hier in irgendeiner Weise meinen oder einen europaeischen Stempel aufzudruecken. Ich bin eine junge, frisch gebackene Augenoptikermeisterin mit viel Spass am Beruf, Motivation, aber auch noch viel Erfahrung, die erst noch gemacht werden muss. Ich bin gekommen, um das Team tatkraeftig zu unterstuetzen, zu beobachten und wo immer ich das Gefuehl habe, etwas verbessern zu koennen und genug Bescheid zu wissen oder ueber die richtigen Kontakte zu verfuegen, zusammen mit meinen KollegInnen vor Ort und in Deutschland nach Kraeften an einer Verbesserung der Ablaeufe zu arbeiten.

Ich danke der Aktion Volta Augenklinik und den German Rotary Voluntary Doctors aufs Herzlichste, dass sie mir diesen langen Aufenthalt hier in Kpando ermoeglicht haben. Die Ablaeufe hier dauern einfach sehr lange, Zustaendigkeiten sind nicht so richtig geklaert und es werden dem Team von verschiedenen Seiten immer wieder grosse Steine in den Weg gelegt, was dazu fuehrt, dass Veraenderungen, die herbeigefuehrt werden sollen, gerade wenn sie nicht von der Anweisung einer Autoritaetsperson wie einem Arzt ausgehen, einfach ihre Zeit in Anspruch nehmen.

Taegliche Taetigkeiten:

  1. Kundenberatung/Verkaufen von Brillen

Unsere Hauptaufgabe als OptikerInnen besteht natuerlich darin, Brillen an Mann und Frau zu bringen. Aufgrund das meist sehr begrenzten Budgets der KundInnen und der Tatsache, dass die KundInnen nach schnellen und einfachen Loesungen suchen, bschraenkt sich ein solches Beratungsgespraech oft auf ein relativ knapp gehaltenes “entweder oder”. Dies macht es umso wichtiger, dass die BeraterInnen ueber den Lieferbereich und den Nutzen der verschiedenen Glasarten Bescheid wissen, woran wir kontinuierlich arbeiten. Desweiteren braucht es ein gutes Einfuehlungsvermoegen und die Faehigkeit, die Moeglichkeiten der KundInnen einzuschaetzen, was meinem Eindruck nach sehr gut funktioniert. Da sich die Auswahl der Brillenglaeser bis jetzt hauptsaechlich auf “Weiss/phototrop” und Einstaerken/Bifokal begrenzt hat, bin ich dabei, nach und nach ueber die Vorteile von UV-/Entspiegelungs-Beschichtungen, hoeherbrechenden Brillenglaesern sowie Gleitsichtglaesern aufzuklaeren.

  1. Randbearbeitung von Brillenglaesern

Auch das ist ja normalerweise eine Haupttaetigkeit eines Augenoptikers/einer Augenoptikerin. Als ich hier ankam, fehlte es allerdings komplett an der Infrastruktur. Der Schleifautomat und der Handschleifstein waren seit Monaten unreparabel kaputt, neue Maschinen (Schleifautomat, Aufblockautomat, Formscheibenbohrer und ein vermeintlicher Handschleifstein, der sich als leider unnuetze Poliermaschine herausstellte) waren in Bestellung ueber die Firma Canada Optical, allerdings gab es Lieferverzoegerungen aus Asien, wo die Geraete hergestellt worden sind.
Umschliffe von gebrauchten Glaesern hat unser Optiker vor Ort, Jones, in erstaunlicher Qualitaet kurzer Hand mit einer einfachen Feile vorgenommen. Das Einschleifen der Brillenglaeser fuer Neubestellungen hat der Glaslieferant Canada Optical uebernommen. Die Kosten hierfuer waren durchaus tragbar. Allerdings fuehrte diese Prozedur zu fuer die KundInnen eigentlich untragbaren Verzoegerungen, verursacht durch Probleme der Bezahlung durch die Krankenhausverwaltung und Probleme des Transportes.
Als im November Herr Enzel kam, der eigentlich hauptsaechlich zum Zwecke der Einrichtung der neuen Maschinen kommen sollte, war immer noch nichts angekommen. Dankenswerterweise brachte Herr Enzel aber einen gestifteten Handschleifstein von sehr guter und robuster Qualitaet mit, was schon mal eine deutliche Verbesserung mit sich brachte. Allerdings war dieser noch immer nicht fuer die Herstellung von Brillen im groesserem Stile ausreichend.
Ende November, nach Herrn Enzels Abreise kamen dann endlich die Maschinen und wir konnten sie mit vereinten Kraeften aufbauen. Anfangen zu schleifen konnten wir allerdings erst im Januar. Die Stromversorgung der Werkstatt musste umgestellt werden, um die Sicherheit der Maschinen zu gewaehrleisten. Ausserdem waren Teile des Personals im Urlaub und wir mussten auf eine Schulung von Canada Optical zur Einweisung in die Nutzung der Geraete warten, um eventuelle Garantieleistungen nicht zu gefaehrden.
Seitdem schleifen wir die Glaeser wieder selbst in die Fassungen fuer die Kunden ein. Allerdings ist die Schliff-Qualitaet des Autmaten noch nicht zufriedenstellend. Ich stehe momentan im Kontakt mit dem Personal von Canada Optical, um dieses Problem zu loesen.
Ausserdem sollte in Zukunft die Qualitaetskontrolle von den eigens und den ausser Haus gefertigten Brillen zum festen Bestandteil der Ablaeufe im Optiker-Betrieb gehoeren.

  1. Bestellungen ausfuehren und verwalten

Dieser Teil unserer Arbeit ist leider der, der am meisten Nerven und unnoetige Zeit in Anspruch nimmt. Die Zustaendigkeiten in der Augenklinik sind unguenstig verteilt, allerdings durch die personelle Situation im Moment nicht anders moeglich. Ich werde mein Bestes tun, nach dem Eintreffen der neuen Optikerin Portia im Maerz mit ihr, Philip und Jones zusammen hier Vereinfachungen herbeizufuehren. Die KundInnen warten oft sehr sehr lange auf ihre Brillen und nicht selten entstehen hierbei chaotische Situationen, wo nach Verordnungen gesucht wird in allen moeglichen Schubladen und Schreibtischen. Ich habe hierfuer einige Mappen und Ordner angeschafft um die Verordnungen ihrem Status zuzuordnen, das funktioniert soweit gut.

Das groesste Problem bei den Bestellungen sind allerdings die Verzoegerungen, die wir in Kauf nehmen muessen durch die undurchsichtigen und auf der Willkuer Einzelner basierenden Ablaeufe der Krankenhausverwaltung. Der Verkauf von Brillen ist klar eine grosse Einnahmequelle fuer das Krankenhaus. Aber es fehlt entweder komplett die Einsicht, dass diese Einnahmequelle versiegt, wenn man nicht bereit ist, die grundlegendsten finanziellen Mittel dafuer bereitzustellen (oder zumindest nur widerwillig). Oder die Herren wollen es einfach nicht sehen, dass dieser Sektor ihnen einiges an Geld einbringt. Ein Problem ist auch, das unser Team, das heisst namentlich Jones, Philip und ich diejenigen sind, die von Station zu Station laufen und immer wieder beim Kassier und anderen im Buero stehen um dem Geld buchstaeblich hinterherzulaufen. Allerdings sind wir alle eben keine Mediziner und somit anscheinend nicht angesehen als irgendjemand, der etwas zu sagen hat im Krankenhaus. Alle hier nehmen es mit Humor, weil das wohl kein Punkt ist, an dem wir irgendetwas aendern koennen, aber es ist einfach sehr sehr ermuedend bei uns und sehr traurig fuer die Kundschaft. So ist es auch kein Wunder, dass wir eine Reihe an nie abgeholten Brillen in unserer Schublade liegen haben, aus welchen Gruenden auch immer (viele KundInnen kommen auch von weit her und Transport ist kompliziert und teuer, das mag auch ein Problem sein), aber wenn man ein oder zwei Monate auf seine Brille waren muss, ist es verstaendlich, dass da einige auf der Strecke bleiben. Hierfuer moechten wir gerne einfuehren, dass die Kunden eine Anzahlung leisten muessen, die mindestens die Anschaffungskosten der Brille deckt (was zumeist aber ohnehin schon der Fall ist), um hier finanzielle Ausfaelle zu vermeiden.

  1. Refraktionen durchfuehren

Das Refraktionieren nimmt nur einen eher kleinen Teil meiner taeglichen Arbeit hier in Anspruch. Ich stelle fest, dass einem hier immer wieder die Sprachbarriere im Wege steht beziehungsweise, dass die KundInnen einer weissen Person gegenueber eher scheu sind. Der hiesige Refraktionist ist ausserdem nicht unbedingt jemand, der gerne im Team arbeitet, er faehrt seinen sprichwoertlichen Stiefel, aber das, soweit ich das beurteilen kann, gut. So ueberehme ich die Refraktionen, wenn er gerade nicht verfuegbar ist, was druchaus hin und wieder der Fall ist, vor allem, wenn wir abends laenger arbeiten, oder wenn KundInnen direkt zu mir geschickt werden.
Situationen, wo ich bis jetzt “eingeschritten” bin, sind, wenn aller vorrausicht nach unvertraeglich hohe Glasstaerken verordnet wurden oder wenn Lesehilfen ausschliesslich nach Alter ausgesucht wurden, ohne dass andere Staerken ausprobiert wurden, um ein ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Die Refraktionen werden mit Skiaskop und Messbrille durchgefuehrt. Hierfuer haben wir kuerzlich eine neue, von AVA finanzierte Messbrille angeschafft, da die alte erstens sehr altersschwach war und zweitens beispielsweise in der PD nicht ausreichend einstellbar war. Es gibt zwei Messglaeserkaesten, die Glaeser in einem davon sind sehr verkratzt, in dem anderen (momntan genutzten) in gutem Zustand. Die Anschaffung eines zweiten Skiaskopes fuer Outrech bzw. als Reserve fuer das aktuell genutzte waere zu erwaegen.

  1. Weitere nicht optik-spezifische Taetigkeiten innerhalb des Klinikbetriebes

An Operationstagen helfe ich ausserdem regelmaessig im OP, an stark frequentierten Sprechstunden Tagen im Sprechzimmer aus. Ich helfe beim Putzen, beim Ein- und Auspacken der sterilen Operationsmittel sowie beim Schreibarbeiten im Sprechzimmer. Dies sind selbstverstaendlich nicht die Aufgaben, fuer die ich ausgebildet bin, allerdings sind besonders die Ophthalmic Nurses, deren Arbeitspensum enorm und deren Hingabe absolut bewundernswert ist, ueber die Entlastung sehr dankbar.

  1. Arbeiten an der Verbesserung der Infrastruktur

Brillenfassungen

Im Lager befinden sich nahezu unendlich gespendete neuwertige, sprich unbeutzte Fassungen, viele Davon Jahrzehnte alt. Leider sind viele davon nicht nutzbar, weil sie viel zu klein und bezueglich der Form nicht passend zur Anatomie der KundInnen sind. Ausserdem ist die Bereitschaft der KundInnen, wirklich altmodische Fassungen zu tragen, verstaendlicherweise gering. Es gibt deswegen im Laden auch eine Auswahl an Fassungen (mit Aufpreis verbunden, den sich nicht jede/r leisen kann), die ueber Canada Optical direkt bestellt werden koennen. Diese sind von unterschiedlicher Qualitaet, ausreichend modern, aber auch oft zu klein fuer die Mehrheit der KundInnen, worauf ich Canada aber bereits aufmerksam gemacht habe.
Fuer zukuenftige Spenden halte ich ausschliesslich moderne, breite Fassungen sowie fertige Lesehilfen und Sonnenbrillen fuer sinnvoll. Diese sind von grossem Nutzen. Alles andere, inklusive gebrauchter verordneter Brillen aus Deutschland landet fuer unabsehbare Zeit im Lager oder im Muell.
Desweiteren waere es wahrscheinlich sinnvoll, die Anschaffung von Lesehilfen (wie zu Kupitz’ Zeiten) und Sonnenbrillen aus eigenen finanziellen Mitteln der Augenklinik wieder aufzunehmen bzw. fortzufuehren, um die langen Ablaeufe des Verwaltungsapparates zu umgehen.

Lagerglaeser

Es gibt einen grossen Pool an Lagerglaesern, auch diese teilweise Jahrzehnte alt und sogut wie nicht mehr nutzbar.
Wenn es gelingt, ein funktionierendes System fuer die Brillenherstellung auf Outreaches zu etablieren, waere eine Aufstockung bzw Erneuerung des Glasbestandes sinnvoll. Dies waere zum Beispiel moeglich mit einem Formscheiben Fraesgeraet, das auch in der Lage ist, CR39 Glaeser zu fraesen, die Facette muesste dann mit der Feile angebracht werden. Andernfalls steht ja auch nach wie vor die Frage im Raum, ob die One-Dollar-Glasses eingefuehrt werden sollen. Sollte das irgendwann doch der Plan sein, waere ich gerne bereit, nochmal fuer ein paar Wochen hierher zu kommen, um diese Schulung durchzufuehren.
Fuer den taeglichen Betrieb halte ich ein Glaslager nicht unbedingt fuer notwenig, hauptsaechlich wegen der grossen Nachfrage nach phototropen und bifokalen Glaesern, die als Lagerglaeser nicht praktikabel sind.

Qualitaet der Geraete

Die ueber Canada neu angeschafften Geraete stammen aus Asien. Der Schleifautomat und das Bohrgeraet weisen eine (bislang) nicht wirklich zufriedenstellende Qualitaet auf, die aber nun mal die einzige ist, die wir zur Verfuegung haben und aus der wir versuchen, das Beste zu machen. Das Gute an der Zusammenarbeit ist, dass wir kompetenten Ansprechpartner hier in Ghana haben. Allerdings muessen diese Ersatzteile und Informationen bei Reklamationen wiederum aus Asien beschafft werden, was umstaendlich und langwierig ist. Da es direkt in Ghana oder Westafrika allerdings anscheinend keinen Hersteller fuer optische Geraete gibt, stellt sich die Frage, ob fuer zukuenftige Anschaffungen die Lieferung von teureren, aber besseren Geraeten aus Europa oder von Canada Optical sinnvoller sind. Momentan ist die Werkstatt allerdings recht gut ausgeruestet, das sollte eigentlich fuer einige Zeit jetzt so vorhalten.

Schulungen/Gastarzt-Einsaetze waehrend meiner Einsatzzeit:

  • Optik-Schulung durch Konrad Enzel

Diese dreiwoechige Schulung im November hat frischen Wind und neue Moeglichkeiten durch Arbeitsmittel gebracht. Der Rat des erfahrenen Augenoptikerobermeisters Enzel war viel wert. Schade ist allerdings, dass von den drei Teilnehmern (Jones, Jake und Philip), von da an eigentlich zwei (Jake und Philip) nicht mehr in diesem Feld gearbeitet haben, weil sie anderweiteig in der Klinik eingesetzt werden. Der einzige permanente Optiker ist momentan Jones, welcher ab Ende Maerz von der neuen Optikerin Portia abgeloest wird.

  • Einweisung in die neu angeschafften Geraetschaften durch Canada Optical

Eine Tagsschulung, gehalten durch zwei Mitarbeiterinnen von Canada Optical zur Funktionsweise der neuen Maschinen.

  • Einsatz von Frau Dr. Dorothee Brockmann und Herrn Olaf Tennbrueggen

Neuanschaffung und Reparaturen von Arbeitsmitteln waehrend meiner Einsatzzeit:

  • Reparatur zweier manueller Scheitelbrechwertmessgeraete durch und in Zusammenarbeit mit Herrn Konrad Enzel, einer davon ist allerdings ein sehr altes Fabrikat und steht nun ausschliesslich zur Reserve bereit, weil er fuer die taegliche Benutzung nur bedingt sinnvoll ist. Der zweite steht im Refraktionsraum zum Ausmessen von Brillen, die KundInnen in Benutzung haben.
  • Anschaffung eines neuen manuellen Scheitelbrechwertmessgeraetes fuer die Werkstatt. Finanziert durch AVA. An der Schulung des Personals zur Benutzung desselben wird gearbeitet.
  • Anschaffung eines neuen Schleifautomaten nebst Aufblockgeraet und Formscheibenbohrers zur kompletten Randbearbeitung von Brillenglaesern. Finanziert durch das Krankenhaus
  • Bereitstellung eines gestifteten Hanschleifsteins durch Herrn Konrad Enzel
  • Bereitstellung gestifteten Werkzeuges durch Herrn Konrad Enzel, die Benutzung desselben wird soweit moeglich durchgehend geschult.
  • Bereitstellung einiger Arbeitsmittel und Einbindung der selben in den Arbeitsalltag durch meine Person

Die letzten zwei Monate

  1. Üben für einen sicheren Umgang mit den neuen Gerätschaften
    Soweit möglich, wurde das Üben (auch mit der neuen Optikerin) fortgesetzt. Jedoch gab es zwei Ereignisse, die das Vorangehen erschwerten: Ein bedauernswerter Todesfall in der Familie des Optikers Jones sowie das Ausbleiben einer erneuten Glaslieferung, mit welcher wir unsere Arbeit hätten fortsetzen können. Letztere war bedingt durch eine fehlerhafte Bearbeitung unserer Bestellung durch Canada Optical, die (noch) fehlerhafte Funktionsweise der Schleifmaschine, sowie durch das erneute Blockieren der Bereitstellung der Zahlungsmittel durch die Krankenhausverwaltung. Trotzdem wird nach meiner Einschätzung ein sinnvolles Arbeiten mit den Maschinen möglich sein. Funktionsweise von Schleifmaschine und Zentriergerät sowie Anpassung der verschienen Gläser etc. scheinen hinreichend geklärt. Der Refraktionist kann bei Fragen zum Scheitelbrechwertmessgerät weiterhelfen.
  2. Die neue Schleifmaschine läuft noch nicht fehlerfrei, sie ist aber hinreichend nutzbar. Zum Beheben des Problems stehen wir in ständigem Kontakt mit dem Lieferanten Canada Optical, morgen wird ein Techniker der Firma kommen.
  3. Eine neue Preisliste sowie die Beratungshilfe wurde erstellt und ist in Benutzung.
  4. Die One-Dollar-Glasses Lieferung traf Mitte April ein und wird zukünftig auf Outreaches genutzt.
  5. Die neue Optikerin Portia hat ihre Arbeit aufgenommen. Bis Mitte des Jahres wird sie zusammen mit Jones im Optical Shop arbeiten, danach allein. Dr. Youfegan erwägt auch, sie für das Refraktionieren schulen zu lassen. Sie macht insgesamt einen guten Eindruck, soweit ich das beurteilen kann. Sie hat eine schnelle Auffassungsgabe und erledigt Aufgaben sehr zuverlässig. Sie zeigt Interesse an optischen und optometrischen Fragestellungen. Ich hoffe, dass ihr das Schleifen und Zentrieren der Brillengläser gut von der Hand geht, was ich bis jetzt gesehen habe, lässt Gutes hoffen. Sie ist eine extrem ruhige Persönlichkeit.